• Tansania Anreise & Reiserouten

    Tansania Maasai Girls

Tansania ist ein Land der Superlative. Unangefochten in seiner Größe ist es die absolute Nummer 1, wenn es um Nationalparks und Safaris in Afrika geht. Tansania fasziniert seine Reisenden mit einer atemberaubenden Dichte an afrikanischen Tieren und einer spektakulären Fotokulisse aus Buschsavanne und unberührter Weite – Wenn ein einziges Foto den Kontinent Afrika repräsentieren müsste, wäre es wohl in Tansania aufgenommen. Im Folgenden erfährst Du, was Tansania ausmacht und wann Tansania die perfekte Wahl für Dich ist. Wir zeigen Dir verschiedene Reiserouten und erklären, was Du vor Reiseantritt wissen und während Deiner Reise beachten musst.

Anreise

Direktflüge von Deutschland nach Tansania sind schwer zu finden. Wir empfehlen daher die Reise mit Ethiopian Airlines anzutreten (Mitglied der Star Alliance). Die Flugzeit beträgt im Durchschnitt 14 Stunden mit einem kurzen Aufenthalt am Flughafen Addis Abeba. Eine ähnliche Flugzeit mit 12 Stunden hat die Airline KLM mit einem Aufenthalt in Amsterdam. Lufthansa fliegt ebenfalls nach Tansania, hierbei muss man jedoch mit 2 Zwischenstopps rechnen.

Aber auch weitere Airlines wie Condor, South African Airways und British Airways bieten Verbindungen an. Dein Flug wird Dich entweder zum internationalem Flughafen Kilimandscharo im Norden des Landes oder nach Dar-es-Salaam an die Ostküste bringen. Von hier aus sind folgende Reiserouten (siehe unten) möglich.

Wer seine Reise mit einem Urlaub auf Sansibar beginnen oder beenden möchte, kann die Insel innerhalb von einer Stunde vom Flughafen Kilimandscharo aus erreichen. Alternativ kann man mit der Fähre oder dem Flugzeug von Dar-es-Salaam an der Küste übersetzen oder sich mit einem Transferflug von einem lokalen Air Strip hinüberfliegen lassen.

Für welche Reisen bietet sich Tansania an und wie könnte meine Reiseroute aussehen?

Hauptgründe für eine Reise nach Tansania sind die sensationellen Nationalparks und Safari-Möglichkeiten. Anders als in Südafrika oder Namibia ist eine Selbstfahrerreise in Tansania unüblich. Selbstfahrerreisen sind eher im Süden des Landes für abenteuerlustige Entdecker zu empfehlen. Mögliche Reiserouten dieser Art beschreiben wir ganz unten.

So bietet sich das Land vor allem für vorab organisierte Reisen mit Driver Guide an. Für die Reisenden bedeutet das vor allem eins: Viel Komfort. Denn wenn die Tour und alle Mahlzeiten organisiert sind, der Fahrer genau Bescheid weiß und noch dazu ein qualifizierter Tourguide ist, bleiben viel Muse und Raum für Tiersichtungen und Entspannung. Eine solche Tour ist im Norden Tansanias möglich. Auf derselben Strecke kann auch eine Fly-in-Reise gebucht werden. Letztere ist ebenso im Süden des Landes möglich und wird üblicherweise mit einem Aufenthalt auf Sansibar kombiniert.

Driver-Guide oder Fly-In-Reise durch Tansanias Norden

Deine Reise durch den Norden Namibias beginnt am internationalem Flughafen Kilimandscharo nahe Arusha. Je nach Flugverbindung ist es gut möglich, dass Du eine Nacht in Arusha verbringen musst, bevor es am nächsten Morgen auf die erste Etappe geht. Für Wander- und Outdoorbegeisterte organisieren wir gerne ein Climbing-Abenteuer auf den Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas. Von hier aus trittst Du Deine Driver-Guide-Reise an.

Von Arusha bis zum Ngorongoro …

Von Arusha aus steuerst Du zwei Hauptziele in Tansania an: den ältesten und berühmtesten Nationalpark, die Serengeti, und den Ngorongoro Krater. Auf dem Weg dorthin steuerst Du verschiedene Etappenziele an: den Tarangire Nationalpark, den Lake Manyara und Lake Natron. Aus diesen drei Zielen kannst Du auswählen und sie in beliebiger Reihenfolge kombinieren kannst. Wir empfehlen die folgende Reihenfolge:

Von Arusha startet Deine Reise zum ersten Safari-Abenteuer in den Tarangire Nationalpark. Hier erstreckt sich die unendlich weite Savanne mit ihren Affenbrotbäumen und einer riesigen Vogelpopulation. Die nächste Etappe führt Dich an einen von Tansanias großen Seen: Der malerische Lake Natron erhält von den darin lebenden Flusskrebsen eine surreale, rötlich-pinke Färbung.

Als nächstes Ziel wartet der größte Krater der Welt, der Ngorongoro, auf Dich. Der Nationalpark bietet Tiersichtungen im Krater und Übernachtungen in Lodges am Kraterrand. Entgegen der Gerüchte ist der Wildreichtum im Krater nicht darauf zurückzuführen, dass die Tiere darin gefangen wären! Schließlich musst auch Du mit dem Fahrzeug wieder aus dem Krater hinauskommen – genauso wie das afrikanische Wild.
Seinem Namen erhielt der Ngorongoro Krater übrigens durch die Masai: Das Hirtenvolk hängt seinen Kühen Glocken um, deren Geräusche („Ngorongoro-ngorongoro“) dem Krater seinen Namen verliehen.

Weiterfahrt in Richtung Serengeti

Weiter geht es in Tansanias ältesten Nationalpark, die Serengeti. Der Park ist besonders für seine gewaltigen Gnuwanderungen bekannt. Millionen von Gnus machen sich dann von Raubkatzen begleitet auf den Weg in den Norden des Parks zu saftigen Weidegründen.

Lake Manyara ist der letzte Stopp vor der Rückkehr nach Arusha an den internationalen Flughafen. Der See ist für seine pinken Flamingos bekannt und bietet einmal mehr ein sagenhaftes Fotomotiv.

Möchtest Du nun weiterreisen nach Sansibar? Du kannst innerhalb von einer Stunde vom Kilimandscharo Airport auf die Insel fliegen. Wir empfehlen aber direkt einen Inlandsflug von der Serengeti oder dem Ngorogoro Krater aus. Alternativ ist auch eine Verlängerung Deiner Reise in die Nationalparks in Tansanias Süden per Fly-in möglich.

Fly-in-Reise von Sansibar durch den Süden Tansanias

Tansanias Süden lockt mit weniger bekannten, unerforschten, aber umso sehenswerteren Nationalparks. Eine Reise dorthin startet üblicherweise in Sansibar. Distanzen werden mit kleinen Shuttle-Flugzeugen bewältigt, also per Fly-in. Das ist nicht nur für Luxus-Reisende möglich, sondern ist auch vom normalen Budget bezahlbar.

Sansibar mit seinen traumhaften, weißen und langen Sandstränden, bietet wunderbare Gelegenheiten, um die Seele baumeln zu lassen. Man erreicht die Insel von den internationalen Flughäfen Kilimandscharo oder Dar-es-Salaam sehr unkompliziert. Alternativ sind Transferflüge von lokalen Air Strips möglich. Besonders Abenteuerlustige können mit der Fähre von Dar-es-Salaam an der Küste nach Sansibar übersetzen. Dann solltest Du Dich aber gut auf Hektik und Chaos vorbereiten!

Gerade für Entdecker ist der Süden Tansanias mit dem Ruaha, dem Mikumi und dem Selous Nationalpark von besonderem Interesse. Alle drei Nationalparks werden per Fly-in erreicht. Der Selous Nationalpark gilt als das größte Wildschutzgebiet Afrikas und ist einer der wenigen Nationalparks Afrikas in dem Wildhunde in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. Der Mikumi Nationalpark schließt nördlich an den Selous Nationalpark an. Der größte Nationalpark Tansanias ist der Ruaha – er bietet eine unerforschte und wilde Landschaft, fern vom Massentourismus.

Selbstfahrerreise

Selbstfahrerreisen sind in Tansanias generell unüblich und insbesondere im Norden schwierig umzusetzen. Deshalb empfehlen eine ausgefallene Abenteuerreise, die in Malawi beginnt. Der internationale Flughafen Lilongwe wird unter anderem von South African Airways angeflogen. Dort kannst Du einen Mietwagen ausleihen und entlang des Lake Malawi über die Grenze nach Tansania fahren. Über die Stadt Iringa kannst Du die im Süden liegenden Nationalparks Ruaha und Mikumi erreichen. Schließlich fährst Du weiter ins hektische Dar-es-Salaam und kannst von dort nach Sansibar übersetzen.

Fußspuren

Dein Afrika-Autor

Sinclairs Afrika Experte

Patrick Sinclair

Reise mit Sinclair’s Africa nach Tansania

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