Die nächste Etappe unserer Abenteuerreise durch Afrika führt uns auf Safari in den Kgalagadi Transfrontier National Park. In diesem Beitrag erfährst Du, wieso wir mit dem Jeep dabei durch ein Flussbett ruckeln. Welche Tiere wir auf unserer Pirschfahrt erspähen. Und warum wir die zwei Tage der Safari unserem Pass zufolge im „Nirgendwo“ verbracht haben.

    Wer die letzten Beiträge gelesen hat (oder uns auf Facebook und Instagram folgt) weiß, dass wir uns derzeit auf einer besonderen Reise befinden: Mit dem Overlander Truck wollen wir quer durch Namibia und Südafrika fahren. Von Windhoek, über die Kalahari Wüste, durch wilde Nationalparks und zerklüftete Canyons, über breite Flussläufe und aussichtsreiche Bergregionen bis hinunter nach Kapstadt.

    Der Kgalagadi Nationalpark verbindet

    Kgalagadi Nationalpark Team

    Auf geht’s Richtung Kgalagadi Nationalpark. Fahrer „Q“ und Koch Philani warten auf den Startschuss.

    Am Morgen brachen wir zu Etappe 3 unserer Abenteuerreise durch Afrika auf und nahmen Kurs auf den Kgalagadi Nationalpark. Dieser Park ist ein sogenannter „Peace Park“ – aber nicht, weil Löwe und Antilope hier nachts miteinander kuscheln. Der Kgalagadi Nationalpark ist ein 38.000 m² großes grenzüberschreitendes Naturschutzareal in den Weiten der Kalahari Wüste. Und weil er sich eben über zwei Grenzen hinaus erstreckt (Botswana und Südafrika nämlich), sorgt er für Austausch. Dafür, dass beide Länder miteinander reden und gemeinsame Lösungen finden müssen.

    Im Niemandsland

    Wir passierten also heute von Namibia aus die südafrikanische Grenze – dabei erhielten wir einen Ausreise-Stempel in unseren Pass. Skurril: Da wir uns jedoch in einem grenzübergreifenden Nationalpark befinden, bekamen wir keinen Einreise-Stempel für Südafrika. Den erhalten wir erst, wenn wir den Park Richtung Südafrika wieder verlassen. Wir befinden uns also gerade im Niemandsland. Zumindest behaupten das unsere Pässe.

    Kgalagadi Nationalpark Sonnenuntergang

    Endlich sind wir im Kgalagari Nationalpark angekommen – wir freuen uns auf die anstehende Safari.

    Von Nossob bis Aoub

    Quer durch den Park verlaufen der Grenzfluss Nossob und der Fluss Aoub. Nach ihnen ist das Camp Twee Rivieren benannt, was auf Afrikaans so viel wie „Zwei Flüsse“ bedeutet. Ein bisschen irreführend, denn weit und breit ist im Kgalagadi Nationalpark kein einziger Fluss zu erspähen. Der Nossob und der Aoub führen über weite Teile des Jahres hinweg kein Wasser. Praktisch, denn so kann man vom Grenzübergang Mata Mata bis nach Twee Rivieren einfach durch das trockene Flussbett fahren. Entlang des ausgedörrten Flusses haben sich vereinzelte Wasserlöcher gebildet, an denen sich alle Arten von Tieren sammeln.

    Perfekt, denn nachdem wir auf dem Mata Mata Camp unsere Zelte aufgebaut haben, wollen wir den restlichen Tag für eine kleine Pirschfahrt nutzen. Vielleicht begegnen wir in paar durstigen Springböcken und Giraffen?

    Auf der Pirsch

    Die große Pirschfahrt folgt aber erst am nächsten Tag. Der Kgalagadi Nationalpark ist vor allem für seine Katzen bekannt – Löwen, Leoparden und Geparden – und wir hoffen, ein paar der majestätischen Tiere beim Dösen im Schatten beobachten zu können. Auf einer großen Tafel am Eingang des Nationalparks lesen wir, wann und wo andere Besucher heute bereits einen Blick auf die scheuen Löwen erhaschen konnten.

    Übrigens sind die Löwen im Kgalagadi Nationalpark etwas ganz Besonders, denn sie sind deutlich größer und schwerer als ihre Verwandten in anderen Teilen Afrikas. Während der „normale“ Löwe etwa 200 bis 250 Kilogramm wiegt, bringen es die Kgalagadi Löwen auf stattliche 300 bis 350 Kilo. Auch ihre intensive gelbliche Farbe unterscheidet sie von ihren beige-braunen Verwandten.

    Leider haben wir kein Glück. Die Löwen haben schlichtweg keine Lust, sich uns zu zeigen. Dafür stöbern wir ganze Horden von Oryxen (eine besondere Antilopenart) und einige Giraffen auf. Darüber hinaus erspähen wir einige der über 150 verschiedenen Vogelarten. Hier braucht man zwar ein besonders gutes Auge, doch die bunten Vögel sind eine absolute Augenweide.

    Probier’s mal mit Gemeinsamkeit

    Nach der Safari, für die wir die ganze Strecke vom Mata Mata Camp bis nach Twee Rivieren und zurück gefahren sind, sind wir ganz schön erschöpft. Denn obwohl man im Truck sitzt, ist das aufmerksame schauen, suchen, sichten, doch ganz schön anstrengend. Zum Glück hatten wir während unseres Mittagsstops im Camp Twee Rivieren die Gelegenheit, eine Runde in den Pool zu springen.

    Kgalagari Nationalpark Abendessen

    Philani kocht – und wir freuen uns auf ein leckeres Abendessen im Mata Mata Camp!

    Zurück im Camp hat unser Koch Philani wie jeden Tag etwas Köstliches für uns zubereitet. Nun sitzen wir beisammen, lassen die letzten Tage unserer Abenteuerreise durch Afrika Revue passieren und freuen uns nochmal an den besonderen Highlights unseres heutigen Trips. Besonders der Anblick der Giraffen hat uns beeindruckt.

    Morgen geht es für uns weiter zum einzigartigen Köcherbaumwald, danach fahren wir Richtung Aus. Von dort aus wollen wir Wildpferde beobachten und die Diamantenstadt Lüderitz besichtigen.

    Ich freue mich, wenn Du uns auf dieser neuen Etappe begleitest!

    Hier findest du die bisherigen Etappen unserer Abenteuerreise durch Afrika:

    Schau doch mal rein!

    Lust auf Dein eigenes Afrika-Abenteuer?

    Ab August führen Hannu und ich Euch auf ein Safari-Abenteuer durch einen der faszinierendsten Teile Afrikas – von Südafrika über Simbabwe nach Botswana.

    Reisebeginn: 20.08.2018
    Reisedauer: 3 Wochen
    Teilnehmerzahl: max. 20 Personen
    Preis pro Person: 1.999 €

    >> Mehr Infos zur Abenteuerreise findest Du hier

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